In den Stadtteilen Düren-Ost, Düren-Nord und Eschweiler-Ost leben viele Menschen, die nach Deutschland zugewandert sind. Viele haben Probleme, sich in der fremden deutschen Gesellschaft und Kultur zu orientieren. Oft fehlen deutsche Sprachkenntnisse. Das verstärkt das Gefühl, heimatlos zu sein: Nicht mehr in der Heimat, aber in Deutschland auch (noch) nicht zu Hause, selbst wenn man schon länger in Deutschland lebt. Integration bleibt so ein Wort ohne Wirklichkeit. Ähnliche Problemlagen in allen drei Stadtteilen sind Ausgangspunkt für die Entwicklung unseres gebiets- und generationenübergreifenden Konzepts zur Verbesserung der Erwerbschancen von Zuwanderern auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Notwendig ist daher die Schaffung von Hilfen zur Integration, die die lebensweltlichen Bezüge der Zuwanderer aufgreifen und den Familien neue Perspektiven für Leben und Arbeiten in Deutschland schaffen.

Aufbauend auf der Einbindung der low-tec gGmbH in vielfältige Netzwerkstrukturen in den Projektgebieten werden die vorhandenen Potenziale aktiviert und für die Ziele des Projekts genutzt.

Mit diesem Projekt bietet die low-tec gGmbH Beratung, Unterstützung und Qualifizierung für Menschen mit Migrationshintergrund. Dazu wird gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern vor Ort eine Verbesserung der Erwerbssituation geschaffen, die zusätzlich zu den Familien auch den Vierteln und ihren Bewohnern und Bewohnerinnen zugute kommt. Neun Projektbereiche werden in den Projektgebieten Düren-Nord, Düren-Ost und Eschweiler-Ost organisiert. Diese Projektbereiche wurden in einem Ideenworkshop mit Akteuren der Sozialen Stadt in Düren und Eschweiler entwickelt und vor Ort abgestimmt, um den unterschiedlichen Bedarfen verschiedener Bevölkerungsgruppen und Generationen gerecht zu werden.

ARBEIT VOR ORT wird in Kooperation mit dem Projekt Soziale Stadt durchgeführt in Düren-Ost, Düren-Nord und Eschweiler-Ost.



     


Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und den Europäischen Sozialfonds.